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Unterwegs getestet | Reise-Waschmaschine

Markus Stein
Geschrieben von Markus Stein

Wir haben unser blütenreines Glück mit der Reise-Waschmaschine Scrubba versucht.

Der Globetrotter ist ein genügsamer Mensch – zumindest was sein Reisegepäck anbelangt. Mehr als die legendären sieben Sachen braucht er in der Regel nicht für seine monatelangen Trips durch Asien, Neuseeland und Co.

Und damit er immer mal wieder sauber aus der Wäsche schaut, dafür gibt es jetzt eine Mini-Waschmaschine für unterwegs: Scrubba, erfunden in Australien. Mit ihr soll die Klamottenwäsche effektiver und obendrein Wasser sparend von der Hand gehen.

 

Scrubba wird kühn als "Reise Waschmaschiue" verkauft, aber was kann das 60-Euro-Stück?

Scrubba wird kühn als „Reise Waschmaschiue“ verkauft, aber was kann das 60-Euro-Stück?

Grüner Sack

Die „kleinste Waschmaschine der Welt“ (so der Hersteller) ist ein Beutel aus grünem Kunststoff, außen bedruckt mit Bedienhinweisen. Ein Sichtfenster erlaubt den Blick ins Innere der „Maschine“.

Und jetzt rubbeln

Ein zwei Tage getragenes Test-T-Shirt, ein benütztes Geschirrtuch, zwei Spritzer Reise-Universalwaschmittel, etwa   und zwei Liter kaltes Wasser einfüllen. Jetzt wie beschrieben den Beutel einrollen, Luft durchs Ventil auslassen und Wäsche gegen die Noppen der Beutelinnenseite reiben (Waschbrett-Effekt!).

 

60 Euro, ein stolzer Preis. Dafür kann man vieles auf Reisen waschen lassen

60 Euro, ein stolzer Preis. Dafür kann man vieles auf Reisen waschen lassen

Hilfe – Überschwemmung!

Was ist das? Beim Rubbeln und Rollen spritzt Wasser aus der Reise-Waschmaschine und droht die Redaktion zu fluten … Irgendetwas ist schief- beziehungsweise ausgelaufen … Habe ich den Beutel nicht richtig verschlossen? Das Ventil nicht korrekt wieder zugestöpselt?

Zweiter Versuch

Ein genauer Blick auf die Anleitung: Aha, Beutelende nur drei- bis viermal einrollen, steht da. Beim ersten Versuch wurde der Beutel ganz aufgerollt – vielleicht war das der Grund für den feuchten Verlauf. Jetzt klappt der Waschvorgang. Nun Wasser ausgießen, Wäsche mit frischem Wasser spülen. Trocknen. Fertig.

Heißer Tipp

Mit ein bisschen Übung hat man den Dreh raus. Das Shirt riecht wieder frisch, auch das Geschirrtuch, allerdings: Die Flecken sind noch drin. Das Ergebnis ließe sich wohl mit heißem Wasser optimieren (Temperaturen bis zu 50 Grad möglich). Doch ein weiterer Versuch soll den Redaktionsräumen erspart bleiben …

Reise-Waschmaschine kaufen – oder nicht?

Ob Scrubba (ab 60 Euro) die doppelte Waschkraft, wie behauptet, im Vergleich zur bloßen Handwäsche besitzt, sei dahingestellt. Auch, ob es sich lohnt, den „Waschbeutel“ im Rucksack (statt eines weiteren Shirts) mitzuführen. Echte Minimalisten kommen sicher ohne ihn aus. Ein Waschbecken dürfte ihnen genügen.

 



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Über diesen Autor

Markus Stein

Markus Stein

Wenn Markus mal nicht vor dem Computer sitzt – das ist leider immer öfter immer weniger der Fall ... –, macht er mit Vorliebe die Bergwelt vor der oberbayerischen Redaktions-Haustür unsicher. Sei es mit dem Mountainbike oder Wanderschuh in der schneefreien Zeit, mit Touren- oder Alpinski im Winter. Bleibt dann noch Puste übrig, stürzt er sich auch gern mal in Münchens Kulturleben, mit Vorliebe in die Jodel-Hochburg Bayerische Staatoper. Die absoluten Reise-Highlights im Dienste der Redaktion: eine Rundreise durch Neuseeland („Der Hammer“) und Tiefschnee-Tauchgänge in Kanada („Auch nicht schlecht“).

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