Länderberichte

Queensland | Abenteuer im Outback

Beeindruckende Höhlen wie hier bei Chillagoe gibt es in Queenslands Outback an mehreren Orten
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Queenslands Küste ist schön, aber auch das Hinterland hat einiges zu bieten. Hier kommen die besten Outback-Tipps für Erstbesucher und Wiederholer

Beeindruckende Höhlen

Rund eine Stunde landeinwärts von Cairns beginnt mit der „Gulf Savannah“- Region das trockene, endlose Outback. Nicht ohne Grund heißt die Straße, die alle Attraktionen miteinander verbindet, auch Savannah Way. Einen Ausflug wert ist der verschlafene Ort Chillagoe. In die einstige Minenstadt reist man hauptsächlich wegen der uralten Felsformationen und vielen Höhlen. Die beeindruckenden Tropfsteinhöhlen im Chillagoe-Mungana Caves National Park können auf eigene Faust erkundet werden. 

 

Bei Undara können mehrere riesige Höhlen besichtigt werden

Bei Undara können mehrere riesige Höhlen besichtigt werden

Riesige Laven-Röhren und Schlafen im Eisenbahnabteil

Eines der größten geologischen Wunder Australiens liegt entlang des Savannah Way – der Undara Volcanic National Park. Das riesigste Lava-Röhren-System der Erde entstand vor etwa 190.000 Jahren bei der Eruption eines Vulkans, dessen Kegel weithin in der flachen Grassteppe sichtbar ist. Das begehbare Tunnelsystem kann man morgens auf einer geführten Tour bestaunen. Am Vortag (am späten Nachmittag) steht eine andere von Rangern geführte Tour auf dem Programm. Hier dreht sich alles um die Tierwelt.

Kurz vor Sonnenuntergang erwacht das Outback zum Leben, und zahlreiche Kängurus nutzen die kühleren Temperaturen zum Fressen. Ideal für die Besucher, denn man bekommt sehr viele Tiere zu Gesicht! Der Ausflug endet mit einem kurzen Spaziergang auf einen Aussichtshügel, von dem man einen fantastischen Ausblick auf die Savannenlandschaft genießt.

Inmitten der Savannenlandschaft können Urlauber die Nacht in liebevoll restaurierten Eisenbahnwaggons verbringen. Mit 16 Kabinen in Abteilen aus dem späten 19. Jahrhundert steht die rustikale Unterkunft in starkem Kontrast zu vielen modernen Hotels an Australiens Küste. Unter schattenspendenden Bäumen genießen Gäste von der angebauten Terrasse des Zugabteils die Aussicht auf die beeindruckende Outback-Landschaft. Oftmals bekommt man dabei auch Kängurus zu Gesicht. Alle „Zimmer“ sind mit Dusche und WC sowie einem Ventilator ausgestattet. Das Frühstück wird traditionell draußen im Busch zubereitet – seinen Toast grillt man dabei über offenem Feuer. Die Gegend liegt gut vier Autostunden von Cairns entfernt.

 

Einfach atemberaubend: Die Cobbold Gorge ist ein Muss für Outback-Fans

Cobbold Gorge: Grand Canyon in Klein

Sehr beeindruckend sind die Schluchtenlandschaften der Cobbold Gorge.  Sie gilt als der Grand Canyon im Kleinformat. Zunächst wandert man mit einem Guide zum oberen Felsplateau. Dort bietet sich eine spektakuläre Aussicht auf die verschiedenen Schluchten. Mit einem kleinen Elektroboot geht es anschließend direkt durch den engen Schluchtenkanal.

Zwischen den hohen Felswänden können Besucher unter anderem Süßwasserkrokodile erspähen. Vor Ort stehen ein Campingplatz und einfache Bungalows zur Verfügung. Selbstfahrer biegen in Georgetown vom Savannah Way ab. Die letzten Kilometer zum Eingang der Gorge sind nicht mehr asphaltiert (reine Fahrtzeit ab Cairns gut sechs Stunden). Zwischen November und März ist die Gegend wegen der Regenzeit geschlossen.

 

Die Lawn Hill Gorge ist ein ideales Paddelrevier

Per Kanu durch die rote Schlucht

Ein weiteres Naturparadies am Savannah Way ist der an der Grenze zum Northern Territory gelegene Lawn Hill Nationalpark (Boodjamulla) – er gilt als einer der landschaftlich reizvollsten Nationalparks in Australien. Die Lawn Hill Gorge schneidet sich hier durch ein Sandsteinplateau. Die steilen bis zu 60 Meter hohen rötlichen Wände sind in Jahrmillionen durch Wind und Wasser entstanden.

Es gibt mehrere Wanderwege – besonders zu empfehlen ist der sieben Kilometer lange Rundwanderweg zum oberen Teil der Schlucht. Abschließend bietet sich ein Bad in der Schlucht an. Ratsam ist auch ein Kanu-Trip am Morgen, um die Outback-Landschaft aus nächster Nähe zu bewundern. Es gibt einen Campingplatz direkt im Park sowie einen zehn Kilometer außerhalb in Adels Grove (hier sehen zusätzlich auch Cabins zur Verfügung).

Noch mehr Outback-Erlebnisse

Die XXL-Wolkenformation am Golf von Carpentaria bekam aufgrund ihrer Form eine anzügliche Bezeichnung: Morning glory – Morgenlatte

Die längste „Morgenlatte“ der Welt
Burketown am Golf von Carpentaria ist Ort eines einzigartigen Naturschauspiels. Im September und Oktober kann am frühen Morgen eine riesige zigarrenähnliche Wolkenformation beobachtet werden, die sogenannte „Morning Glory“. Dabei handelt es sich um eine scheinbar rollende Wolke von bis zu 1.000 Kilometern Länge, aber nur ein bis zwei Kilometern Höhe. Meteorologen haben ihre Geheimnisse noch immer nicht vollständig entschlüsselt. Ihr Luftstrom sorgt für genügend Aufwind – daher bietet die Wolke ideale Bedingungen für Segel- und Drachenflieger zum „Wolkensurfen“. Burketown liegt etwa 14 Autostunden von Cairns entfernt und ist über den Savannah Way zu erreichen.

 

Mit dem Zug direkt ins Outback: Der Savannahlander macht’s möglich!

Das Outback mit der Bahn entdecken
Zwei ganz besondere Tipps für Bahnliebhaber: Der Savannahlander fährt einmal die Woche tief hinein ins Outback. Los geht’s jeden Mittwoch-Früh in Cairns. Die mehrtägige Fahrt führt über Kuranda und Mareeba in den Atherton Tablelands und Dimbulah sowie Mount Surprise ins kleine Outback-Städtchen Forsayth. In der Nähe befindet sich die Cobbold Gorge. Am Samstag-Abend erreicht der historische Zug wieder Cairns.

Der Gulflander verkehrt einmal die Woche (jeden Donnerstag) zwischen Croydon und Normanton, einem kleinen Ort am Golf von Carpentaria (Fahrtzeit: 5 Stunden). Mittwochs gibt es die gleiche Tour andersherum. Die Bahn brachte früher die Goldsucher zur Küste, später wurde mit dem Zug das Vieh von Farmen im Landesinnern in die Hafenstädte transportiert. Von Cairns nach Croydon sind es auf dem Savannah Way 525 Kilometer.

 

Der Mount Mulligan ist größer als der Uluru, aber weitaus weniger bekannt – gut für gut informierte Queensland-Besucher

Neue Outback-Lodge: Sandstein-Felsen größer als der Uluru
Den meisten Australien-Besuchern wird der Uluru ein Begriff sein. Doch was viele nicht wissen: Im Norden Queenslands liegt ein mindestens genauso beeindruckender Felsen, zehnmal größer als der berühmte Ayers Rock. Der 18 Kilometer lange Sandstein-Grat Mount Mulligan ist nicht zu übersehen und bietet ein beeindruckendes Fotomotiv. Die Mount Mulligan Station wird zurzeit zu einer luxuriösen All-Inclusive-Lodge mit acht Zimmern umgebaut und im April 2019 öffnen.

Bei jeder Zimmerbuchung ist bereits automatisch ein Leih-ATV-Quad inklusive, mit dem Gäste die Umgebung erkunden können. Weitere Abenteuer erwarten Urlauber bei Ausflügen zur Goldmine nach Tyrconnell, bei Buschwanderungen sowie Gourmet-Picknicks mitten im Outback. Zu erreichen ist Mount Mulligan von Cairns aus in 35 Minuten mit dem Helikopter oder in gut drei Stunden über die State Route 27 mit dem 4WD.

 

Der Kinrara National Park ist ein 75 Quadratkilometer großes Schutzgebiet und ein echter Abenteurertraum

Das ultimative All-Inclusive-Paket
Die fünftägige Expedition startet in Cairns und nimmt Gäste mit zum vier Stunden entfernten MacEacherns Camp. Die festinstallierten Safari-Zelte liegen mitten in einer grünen Oase – perfekt zum Beobachten von Wildlife wie Vögeln und Kängurus. Jeden Tag warten neue Abenteuer auf die maximal zwölf Gäste des Camps. Geführte Wander- oder Kayak-Touren, Meditations-Stunden, Ausflüge zu Wasserfällen, gemeinsames Sterneschauen und vieles mehr – hier findet jeder sein ganz persönliches Abenteuer. Den Dreamtime-Geschichten der Gugu Badhun zu lauschen, rundet das Outback-Erlebnis ab.

 


 

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