Länderberichte

Utah | Hiker’s Heaven

Norbert Eisele-Hein
Geschrieben von Norbert Eisele-Hein

Pfeilgerade fräsen sich Highways durch blutrote Felslandschaften. Rechts und links monumentale Canyons und Felsformationen. Dort warten Traumtrails für Wanderer, Mountainbiker und Reiter. Ein Roadtrip der Extraklasse

Jonny Zee ist wahrlich kein Sonntagswanderer. Schulterlange Haare, Motörhead-T-Shirt und vor allem sein auffälliges Waden-Tattoo deuten vielmehr auf einen angehenden Rockstar hin. „Die ‚Narrows‘ sind einfach ein Muss. Mann, draußen strahlt die Sonne … und was machen wir? Stehen bis zum Bauchnabel im Wasser und zwängen uns in Gummilatschen durch diese enge Schlucht! Klingt doch verrückt, aber ist so was von megastark“, freut sich der Messedesigner, der im nahen Las Vegas arbeitet und tatsächlich Bass, Gitarre und Schlagzeug in diversen Bands spielt.

Aber alles schön der Reihe nach. Wir starten unsere Utah-Runde in Las Vegas. Nevadas Zockerparadies liegt strategisch am günstigsten für die Erkundung der Nationalparks im Süden Utahs. Nach einem kurzen Standardprogramm in den Casinos auf dem Strip – nicht, dass uns die glücksspielverrückte Glitter-Glamour-Metropole noch die Urlaubskasse ruiniert …! – cruisen wir auf der Interstate 15 in knapp zwei Stunden nordwärts nach Utah.

Trödel in Glendale

Trödelhandel in Glendale

„It’s a hell of a place to loose a cow“, jammerten die gottesfürchtigen Mormonen, als sie einst nach Utah kamen. Sie lebten in ständiger Sorge um ihre Longhorns. Mussten permanent mit Indianerangriffen rechnen. Ein hartes Leben ohne Raum und Zeit für schwärmerische Blicke auf die Landschaft. Dennoch nannten sie ihre Ansiedlung Zion, nach Psalm 48,3: „Schön ragt empor, eine Freude der ganzen Erde, der Berg Zion.“ Heute bildet die monumentale Felsenlandschaft des Zion National Park einen der beliebtesten Nationalparks der USA.

Zion National Park

Zion National Park: Der schönste unter den vielen Trails führt zum Angels Landing

Zurück in die Watstiefel. Jake und Ellen aus Ohio, Hiroshi und Megumi aus Japan, ganze Schulklassen aus diversen US-Bundesstaaten, alle streben stromaufwärts Richtung Wall Street. Dort trifft man allerdings keine Bänker mit Schlips und Kragen und auch der Dow Jones ist nebensächlich. Dafür ragen Sandsteinwände, enger zusammengedrängt als die Hochhausfluchten in Manhattan, bis zu 600 Meter in die Höhe und geben nur noch einen klitzekleinen Sichtschlitz auf den Himmel preis.

Von Shinagawa zur Wall Street – im Wasser

Wathosen und Neoprenschuhe mit griffiger Sohle erleichtern das Vorankommen auf glitschigen Steinen. Auch ein stabiler Wanderstecken ist sehr hilfreich in den mitunter starken Strömungen des Virgin River, der diesen Canyon über Jahrmillionen hinweg aus dem Fels gefräst hat. Die Wanderung, die je nach Wasserstand auch mal kurze Schwimmeinlagen erfordert, hat es in sich. Dafür suggerieren ständig wechselnde Lichtspiele, spiegelnde Felswände und hängende Gärten vom Start beim Temple of Shinagawa bis zur Wall Street einen einzigen Fantasy-Streifen.

Ein kurzes Pfeifen, schon öffnet sich die Tür des Park-Shuttle am Bus Stop „The Grotto“. Von hier aus geht es zum zweiten Zion-Klassiker: Angels Landing. Wilde Truthähne und ein Rudel Rehe stehen am Pfad, der sich gleich zu Beginn steil in zahllosen Serpentinen durch die Felswand windet. Bis zum Scout’s Lookout fordert der Trail in erster Linie die Waden. Doch dann wird es luftiger und bisweilen auch adrenalin­steigernd exponiert.

Porcupine Rim Trail

Der Porcupine Rim Trail im Castle Valley bei Moab hat bei MTB-Sportlern Kultstatus, auch wegen der Wildwestkulisse

Auf dem Po durch den „Korkenzieher“

Während ein Ranger mit anschaulichen Postern in Endlosschleife über die Wiederansiedlung von Kondoren referiert, weicht so manchem Hiker beim Anblick des nach beiden Seiten hin jäh abfallenden Zuckerhuts die gesunde Morgenröte aus dem Gesicht. „Damned! Oh my gosh! WTF?!“, lauten die Kommentare. Der Anblick von Wanderern, die schier auf dem Hosenboden zurückrutschen, steigert die Zweifel noch. Zwar wurden die Schlüsselstellen mit Eisenketten gesichert und entschärft, aber ein Landeplatz für Engel – nomen est omen – liegt nun mal irgendwie in den Wolken.

Die Alternative für Schwindelanfällige: Der Zion Canyon Overlook östlich des knapp zwei Kilometer langen Mount-Carmel-Tunnels beschert gleichermaßen grandiose Ausblicke in die glutrote Arena aus markanten Bergzacken. Der Mini-Hike ist kinderleicht und in gut 20 Minuten zu bewältigen. Daran schließt sich die Checkerboard Mesa an. Das schachbrettartig skulptierte und farblich durch diverse Mineralien höchst kreativ nuancierte Hochplateau sorgt für einen wahren Sinnesrausch.

The Narrows

The Narrows sind enge, aber begehbare Schluchten des Virgin River im Zion National Park

Vor uns biegt ein quietschgelber Ford Mustang in die Parkbucht des Scenic Point ein. Die hübsche Beifahrerin lässt die Scheibe runter, knipst mit dem Handy. Schon röhrt der Achtzylinder wieder auf und die Kieselsteinchen schießen nur so durch die Luft. Diese wenigen Sekunden öffnen in uns die Falltür zum kategorischen Utah-Dilemma. Wie heißt es so schön im Werbeslogan: „So many hikes, so little time“. Utah hat eine geradezu unverschämte, inflationäre Anhäufung grandioser Natur zu bieten. Durchrauschen, um möglichst viel davon zu sehen? Nein, wir bleiben bei unserer Taktik: hin und wieder ein ordentliches Stück Autokino absitzen, dann wieder rauf auf den Trail, rein in den Canyon, ran an den Fels. Gesagt, getan.

Was bitte ist ein Slot Canyon?

„Der Huntress Canyon ist ein klassischer Slot Canyon, also eine enge, durch fließendes Wasser entstandene Schlucht. Wir klettern ihn weitestgehend ab und seilen uns an den Steilstufen immer bis zur nächsten Windung ab. Dort, wo es enger wird, rutschen wir auf dem Hintern hinunter. Dabei hilft uns der Plastikeinsatz im Klettergeschirr“, stellt Raena McLoughlin klar und klatscht dabei mit der flachen Hand auf den einer Windel ähnelnden doppelten Boden an ihrem Po. Der geführte Trip durch die Korkenzieher-Schlucht ist eine Mischung aus luftigem Berg- und düsterem Höhlenabenteuer. Wir seilen uns an Bohrhaken bis zu 25 Meter senkrecht ab, zwängen uns durch ewig dämmrige Felsspalten und kraxeln mit Reibungs- und Kaminklettertechniken, die uns Raena vormacht, einen vollkommen verdrehten Canyon hinunter.

 

Aufstieg zum Angels Landing

Aufstieg zum Angels Landing

Puma-Spotting per MTB

Der Bikeshop „On the Edge“ in Hurricane bietet jeden Samstag einen „Shop-Ride“ an. Da sind wir dabei! Kurz nach Inspektion der Bikes, die sich durch viel Federung und extra breite Reifen auszeichnen, sitzen wir mit Lacy, Dan und Kathi samt den Rädern in einem Pick-up und düsen rauf zur Wire Mesa am Rand des Zion National Park. Im Park dürfen nur Rennradfahrer auf dem Asphalt ihre Runden drehen.

Die 42-jährige Kathi Merchant stammt aus Bad Endorf. „Ich habe 2002 eine Green Card bei der Lotterie gewonnen und bin geblieben“, erinnert sie sich. Der Wire Mesa Loop etwas außerhalb der Parkgrenzen ist ein Feuerwerk aus lenkerbreiten Trails mit suchtverdächtigem Flow-Faktor. Die Szenerie aus roten Felsen mit gewaltigen Abstürzen wie am Vertigo Point und der Blick auf die Fast-Dreitausender rauben uns den Atem. „Alle Trails sind echte Leckerbissen. Bleibt doch noch paar Tage! Ich zeige euch meinen Lieblingstrail. Auf dem Little Creek Mesa habe ich schon Pumas gesehen“, lockt uns Kathi und reicht eine Büchse Bier aus der Kühlbox.

Mormonen mit Handkarren in der Wüste

Auf der Rückfahrt staut sich mitten im Nichts der Verkehr auf der Schotterpiste. Eingehüllt in eine Staubwolke zelebriert ein Mormonentrek die entbehrungsreiche Besiedlung Utahs und zieht Hab und Gut respektive die Ausrüstung für ein scheinbar ausgedehntes Picknick mit historischen Handkarren durch die Wüste. Bei bald 30 Grad im Schatten ein beinhartes Fitnessprogramm. Scheinbar verlieh der Herrgott den Jüngern Joseph Smith’s, des Begründers der mormonischen Kirche, übermenschliche Kräfte bei ihrer einstigen Flucht gen Westen. Ein paar Kilometer weiter staut es sich erneut. Ein Dreikäsehoch von bestenfalls fünf Jahren – der breitkrempige Stetson rutscht ihm fast bis zu den Knien herab – thront wie angenagelt auf einem riesigen Mustang und führt eine Herde Black-Angus-Rinder.

Wilson Arch

Der Wilson Arch südlich von Moab ist ein beliebtes Ziel für Mountainbiker

Klein-Hollywood in der Wüste

Yeah, so kommt unsere nächste Station, Kanab, am Südrand Utahs, gerade recht. Schon bei der Anfahrt auf dem Highway 89 dudelte eine Endlosschleife mit Westernmusik erst im Radio, dann in unseren Schädeln. Kanab atmet spürbar die Aura von Hollywoods goldenen Zeiten. Hier wurden deutlich über 100 berühmte Western gedreht. John Wayne, Charlton Heston, Barbara Stanwyck ritten hier umhüllt vom Pulverdampf durch die roten Felsen und nächtigten am liebsten in der „Parry Lodge“. Während des Drehs für den Klamaukwestern „Sergeants 3“ funktionierte das „Rat Pack“ Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. die Suiten kurzerhand in Bars um.

„Die drei ließen mächtig die Korken knallen. Ich war damals 14 Jahre alt, als ich nach den Dreharbeiten die Zimmer aufräumen durfte. Dabei habe ich noch jede Menge Gin und Whisky gefunden und kam dadurch zu meinem ersten Alkoholgenuss“, erzählt Doug Keller in der Doku „Little Hollywood“, die allabendlich in der alten Pferdescheune der „Parry Lodge“ ausgestrahlt wird.

Slot Canyons oft nur mit LOS-Glück

Die Westernkulisse Kanabs ist aber auch ein wahres Dorado für Hiker. Kurze Wanderungen, wie etwa zum Slot Canyon Peek-A-Boo oder zu den Toadstools, die tatsächlich wie Pilze aus der versteinerten Sandlandschaft herausragen, sind hitverdächtig. Doch letztlich spricht hier alles nur von der „Wave“. Dieser Trip ist noch begehrter, seit der Zugang auf 20 Personen täglich limitiert wurde. Die Permits werden allmorgendlich im Bureau of Land Management verlost.

Peek-A-Boo bei Kanab

Slot-Canyons wie der Peek-A-Boo bei Kanab sind oft nur mit Seil und Kletterausrüstung begehbar

Ranger Ron Kay könnte der Zwillingsbruder von Jeff Bridges sein. Wie er die Bingokugeln in die Drahtgeflechttrommel gibt und die Spannung beim Bewerbungs- und Auswahlprocedere humorig auf dem Siedepunkt hält, das ist das frühe Aufstehen wert. Losglück hatten wir noch nie. Egal, mit einem quietschgelben Hummer rattern wir in Richtung White Pocket Canyon.

Parkranger

Parkranger im Arches National Park bei Moab

„Eine mindestens ebenbürtige Alternative“, garantiert uns Brent von Forever Adventure Tours. „Auch dort spielen die Gesteinsschichten komplett verrückt. Sie sehen aus wie Marmorkuchenmasse, die von Manitou persönlich mit dem Tomahawk verrührt wurde.“ In der Tat. Gelbe, blaue und rote Felsbänder, die fast schon zum Looping ansetzen, entschädigen uns reichlich. Eine grandiose Spielform der Natur und – noch – für Lotto-Loser zugänglich. Gleich außerhalb von Kanab finden Wandermuffel im Coral Pink Sand Dunes State Park eine herrlich staubige Alternative. Tiffany und Kobe lassen ihre Gäste mit Quads und ATVs durch Steilkurven, Anlieger und über die Monsterdünen der pinkfarbenen Wüste driften.

Wow! Wow! Wow! im Bryce Canyon

Der Scenic Byway (Highway 12) wurde zigfach zu einer der schönsten Straßen der USA gewählt. Aus gutem Grund. Schnurstracks durchschneidet er den blutrot in der Morgensonne glimmenden Red Canyon im Dixie National Forest. Er hievt uns Stufe um Stufe in Utahs überdimensionales geologisches Treppenhaus. Bill Clinton erklärte dieses Wunderwerk aus Ruinen und Petroglyphen der Freemont- und Anasazi-Indianer, unzähligen Canyons, Wasserfällen und spektakulären Felsformationen 1996 zum Grand Staircase-Escalante National Monument.

Der Bryce Canyon National Park gleich zu Beginn liefert einen heftigen Paukenschlag dieser versteinerten Schöpfungsvielfalt. Schnell rein in die Wanderstiefel, nur so entgeht man dem Andrang an den leicht zu erreichenden Aussichtsplattformen.

Auf dem Peek-A-Boo Trail

Auf dem Navajo Trail, dem Peek-A-Boo Trail und dem Fairyland Trail ebbt der Trubel recht schnell ab und wir treffen illustre Gleichgesinnte. Zum Beispiel Phramaharung und Phrakhrupitakpotichai, zwei buddhistische Mönche aus Bangkok, denen wir unterhalb der Wall of Windows begegnen. „Schön, sehr schön – diese Wanderung ist ein großes Geschenk“, seufzen beide tief ergriffen. Ein paar Amish People aus Pennsylvania pflichten uns bei, während sie die Karte studieren. Einem interreligiösen Gruppenbild verweigern sie sich leider. „We don’t pose for pictures“, konstatieren die drei Männer mit den charakteristischen Captain-Ahab-Bärten ebenso freundlich wie entschieden. Die Damen mit ihren Spitzenhäubchen und den unifarbenen Wollröcken traue ich mich gar nicht erst zu fragen.

Buddhisten im Bryce Canyon

Zwei Buddhisten staunen über die Window-Section im Bryce Canyon

Hoch zu Ross zum Capitol Reef

Splash ist eingeschlafen! Mein bunt gescheckter Mustang schläft im Stehen! Tara von den Reef Riders wirft ihm den Sattel drauf. Splash gibt immer noch leichte Schnarchlaute von sich. Und das ist eigentlich auch gut so. Vom Reiten habe ich nämlich keinen Schimmer. Kaum traben wir los, trottet Splash ferngesteuert hinterher. Erst als er hinter einem Felsen den Sicht verliert, wiehert er auf und galoppiert wild drauflos und meine umgehängte Kamera schlägt mir fast die Zähne aus. Wir reiten direkt auf das Capitol Reef zu, eine quasi auf der Spitze erstarrte Welle aus rotem Fels. Ein versteinerter Tsunami. Für die ersten Weihen als Hobbycowboy gibt es wohl keine bessere Kulisse.

Splash schwimmt, ohne zu murren, durch Flüsse, klettert steile Anhöhen auf losem Gestein hinauf, reagiert auf jeden Ruck an den Zügeln. Nach fünf Stunden im Sattel steige ich ab, o-beinig wie Lucky Luke.

Reiten im Capitol Reef National Park

Reiten im Capitol Reef National Park

Filmreife Szenen im Canyonlands Park, Utah

Wir machen einen gewaltigen Satz nach Moab, der unangefochtenen Nummer eins von Utah in Sachen Outdoor. In den überhängenden Granitwällen tummeln sich Extremkletterer. Auf den furchteinflößenden Schaumkronen des Colorado River tänzeln Kajaks und Schlauchboote. Der gewaltige Strom hat ganze Arbeit geleistet und Utah von Nordosten nach Südwesten hin regelrecht zersägt. Das aus versteinerten Sanddünen bestehende Hügelmeer darüber gilt als Mekka der Mountainbiker. Vor allem der 15 Kilometer lange Rundkurs Slickrock direkt am Stadtrand genießt Kultstatus.

Arches und Canyonland National Parks

Zudem befinden sich vor den Toren der Stadt mit Arches und Canyonlands zwei weitere spektakuläre Nationalparks. Im Arches National Park warten Sandsteinbögen in geradezu inflationärer Anhäufung. Der berühmteste, der freistehende Delicate Arch, gilt als Wahrzeichen Utahs und ziert 90 Prozent aller Autokennzeichen. Auch die Ebene Island in the Sky hoch oben im Canyonlands National Park dürfte den meisten dank Hollywood bekannt sein. Dort wurde die Abschlussszene des Roadmovie-Klassikers „Thelma & Louise“ gedreht.

Little Hollywood Museum in Kanab

Das Little Hollywood Museum in Kanab erinnert an die vielen hier gedrehten Western

Nach getanem Job treffen sich Hiker, Biker und Kajaker übrigens in der „Moab Brewery“, im „Eddie McStiff’s“ oder bilden lange Schlangen vor „Milt’s Stop & Eat“. Dort werden seit 1954 Burger von Hand mit den Wunschzutaten belegt und frisch zubereitet. Besitzerin Danelle Ballengee ist Ultra-Läuferin und war lange im Leichtathletik-Nationalteam der USA. Die deftigen Rindfleisch- und Bison-Burger, die ausschließlich von hormonfreien, grasgefütterten Tieren stammen, schmecken nicht nur extrem gut, sondern verleihen auch richtig Power.

Letzter Stop: Salt Lake City

Ein letzter, knapp fünf Stunden währender Sitzfleischtest bringt uns nach Salt Lake City, in die Hauptstadt Utahs. Schillernd, aber doch eher profan ging es mit Einarmigen Banditen in Las Vegas los, nun reicht uns Sister Kathrin die Hand, führt uns enthusiastisch über den Temple Square, quasi den Vatikan der Mormonen. Ein Halleluja zum Abschied.

"Quail Park Lodge"

„Quail Park Lodge“ und „Parry Lodge“ in Kanab empfehlen sich als Ausgangspunkte für Touren in den Zion National Park


Weitere Lesetipps zu den USA:

USA | Highways, Canyons, Borderline für die USA
Aspen | Grüne Welle
Seattle | Liberal, lässig, locker!
Florida | Fort Myers
Miami | Sprüh’s an jede Wand
Florida | So relaxt ist Saint Augustine
Texas | Houston, so hot!


Infos Utah

Anreise

Mit in zwölf Stunden direkt nach Las Vegas oder via Detroit mit in 15 Stunden ab 550 Euro. In 15 Stunden via Chicago nah Salt Lake City mit oder in 14 Stunden via Paris mit ab 960 Euro.

Hotel-Tipps

In der „“ tragen alle Zimmer Namen von Hollywood-Stars, die hier zu Gast waren. Etwas altmodische Anlage in Kanab, aber voll Atmosphäre, kleiner Pool. DZ ab 110 Euro

Das „“ ist eine günstige Alternative zu den hochpreisigen Häusern an der Main Street. DZ ab 40 Euro

Genießen

„“ ist das beliebteste Restaurant und Mikrobrauerei, in der neun Ales, Stouts (Tipp: das populäre „Dead Horse“) und Pilsener entstehen. Burger ab acht Euro

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Über diesen Autor

Norbert Eisele-Hein

Norbert Eisele-Hein

Norbert Eisele-Hein, geboren 1966 in München
Schon sein Studium der Ethnologie, Psychologie und Literaturwissenschaft in München und London finanzierte der gelernte Außenhandelskaufmann Norbert Eisele-Hein mit Reportagen für namhafte Magazine, wie gambleinfo, BIKE, Outdoor …
„Alaska, Kanada, USA“ lautete der Titel seines ersten Diavortrags nach einer ausgedehnten Radreise von Anchorage hoch zum Eismeer nach Prudhoe Bay und wieder südwärts nach San Francisco. Danach stand unverrückbar fest: Ethnologie macht zwar richtig Spaß, aber die wahre Erfüllung liegt im Berufsbild des Fotojournalisten. Nach dem Studium folgte eine harte Schule als „Kaffeekocher“ und später als Kameraassistent bei renommierten Studiofotografen. Natürlich hielt es den passionierten Mountainbiker, Bergsteiger und Skifahrer nicht lange „indoors“. Schon bald widmete er sich völlig der Outdoor- und Actionfotografie.
Seine Arbeiten sind seither international in Lifestyle-, Reise- und Outdoormagazinen wie GQ, National Geographic Adventure, GEO Spezial, Mountainbike, ALPIN, Fit for Fun sowie in vielen Katalogen der Fahrrad- und Outdoorbranche zu finden.
Seine beiden Bildbände „Bike-Traumziele der Welt“ und „BikeDreams auf fünf Kontinenten“ lassen die Herzen aller Mountainbiker höher schlagen.
Kitesurfen auf Island, mit dem Seakayak durch die Fjorde Ostgrönlands, Trekking in Namibia, Skitouren in den Dolomiten und natürlich Bike- und Radtouren in aller Herren Länder – seine Reportagen zeugen stets von der Freude am „Draußensein“ und dokumentieren einfühlsam grandiose Landschaften und fremde Kulturen.
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